April April

Ein schönes Fahrrad aus Eigenbau beim Vienna BikeKitchen
Schöööööööön!

Am Dienstag war ich auf einer Veranstaltung im TAZ-Café, da trafen sich ein paar Leute, um über Privatheit im Internet zu sprechen. Spannend. Mit dabei „plomlomplom“, nennt sich selbst Futurist, Michaeln Horn vom CCC,Timo Luthmann von mensch.coop und Anne Roth.
Es wurde viel darüber geredet, was denn Privatheit heute noch bedeutet, ob Datenschutz Entwicklung bremst und wie mensch seinen/ihren facebook-Account löschen kann.
Für mich am interessantesten war die Perspektive, dass Datenschutz im Sinne informationeller Selbstbestimmung Kern ist von dem, was sich nach Privatheit anfühlt: Wenn ich mich im real-life mit Menschen treffe, dann verhalte ich mich mit meinen FreundInnen auf eine bestimmte Art, mit meiner Familie auch auf eine bestimmte Art und im geschäftlichen Bereich verhalte ich mich auch auf eine bestimmte Art mit meinen GeschäftspartnerInnen. Privatheit bedeutet in diesem Sinne, dass ich Kontrolle darüber habe, wer was von mir weiß, weil ich es selbst kontrollieren kann, ich lebe informationell selbstbestimmt. Bei sozialen Netzwerken geht aber genau diese Kontrolle flöten, wenn ich mich mit meinem Namen und Adresse usw. ort anmelden soll. In diesem Fall habe ich nur eine Identität, auf die dann alle zugreifen können, meine FreundInnen, Familie und Business-KollegInnen. Eine Idee, damit heute gut umgehen zu können: In sozialen Netzwerken alá facebook einfach mit verschiedenen Identitäten unterwegs sein. So einfach.

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