Besser wählen

Wenn mensch mit Leuten über „wählen gehen“ redet, kommt irgendwie oft – zumindest mit meinen GesprächspartnerInnen – raus, dass ein Gefühl der Ohnmacht besteht im Hinblick darauf: Egal, was ich wähle, es kommt eh nur ein fauler Kompromiss bei raus.
Das hat zu einem Teil damit zu tun, dass mensch sich nur partiell (bis gar nicht) in irgendwelchen Wahlprogrammen wieder findet. Soll heißen, dass manche Parteien in manchen Themenbereichen ganz gute Ziele haben, in anderen aber auch wieder nicht.
Wie wäre es denn, wenn nicht einfach nur ein lahmer Bundestag gewählt wird, in dem dann z. B. zwei Parteien koalieren, sich über Posten streiten, wer was bekommt usw. sondern über bestimmte Ressorts abgestimmt würde. Wenn ich also im Ressort Umwelt die Partei ©∂Ω«€©∂ƒ ganz geil finde, die aber im Ressort Inneres nur Quatsch redet, würde ich gerne differenziert abstimmen können.
Ich will also für das Ressort Umwelt die und die (Leit-) IdeePerson/Partei an die Spitze haben, für das Ressort Soziales aber eine andere. Ich will also einen Wahlzettel haben, auf dem ich differenziert nach Themenbereichen meine Interessen abdecken kann mit zur Wahl stehenden RepräsentantInnen.
Zumindest soweit könnte doch mal der Begriff „Demokratie“ ernst genommen werden.
Irgendwelche Widersprüche?

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